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Was die “Thought-Leader” bei Prozessen umtreibt

September 4, 2011

(Überlegen Sie nach dem Lesen des folgenden Beitrags doch einmal, was Ihr Unternehmen in den nächsten neun Jahren tatsächlich erreichen kann)

Connie Moore von Forrester hat in einem Beitrag [1] zu einer demächst erscheinenden Studie über Prozessmanagement im Jahre 2020 einige der wichtigsten Ergebnisse vorab veröffentlicht. Um Mißverständnissen vorzubeugen, hier ihre Punkte im Original:

  • A major strategic alignment between business process transformation and customer experience
  • Very little concern about technology issues — because they believe the technology will work well (and this is not what keeps them up at night even now)
  • A major focus on standardizing processes across the globe so that work can easily flow to the lowest-cost labor at any given moment
  • The belief that processes will run in the cloud (private or public) and that businesses will consume processes-as-a-platform
  • A strong conviction that IT will largely vanish into the business
  • The need for access to global talent pools driving some of the need for business process transformation
  • The expectation that being dynamic and turning on a dime will be critically important

Natürlich sind viele der genannten Punkte nicht neu. Interessant ist allerdings, daß es hierbei  nicht primär um eine Vorschau geht “Was kann BPM im Jahre 2020”, sondern welche Anforderungen das Business formuliert.

Etwas zugespitzt könnten sich die Liste und die daraus resultierenden Anforderungen und Fragen dann auch so formulieren lassen:

  • Kundenzentrierte Prozesse
    • Wer sind die Kunden?
    • Über welche Prozesse werden sie bedient?
    • Verstehen unsere Mitarbeiter die Prozesse? [2]
    • Überprüfen wir die Implikationen einer Prozessänderung auf den Kunden? [3]
  • Relativierung der Technologie
    • Das “Warum” steht im Vordergrund, nicht das “Mit welchem System”
    • Die Wertschöpfung besteht darin, die richtigen Prozesse zur richtigen Zeit bereitzustellen und nicht darin, über die richtigen Werkzeuge (BPM-Systeme) zu verfügen
    • Prozesserfahrung ist der Schlüssel zum Erfolg
  • Gelebte Flexibilität
    • Prozesse schnell auf- und abbauen
    • Prozesswissen aktuell halten, anstatt langwierige Ist-Analysen durchzuführen
  • Cloud
    • Prozesse “Nutzen” bedeutet nicht Prozesse “Haben”, aber sehr wohl Prozesse “Verstehen”
    • siehe auch “Relativierung der Technologie” und “Gelebte Flexibilität”
  • IT ins Business rücken
    • Mindestens die Prozess-IT ist schon jetzt Commodity geworden. Soweit sie als Mittel für das Business und nicht als Selbstzweck angesehen wird, muß sie auch näher an das Business rücken oder in ihr aufgehen.
  • Global Talent Pool aka Social BPM
    • Wie können Kompetenzen zielführend in Prozessen eingesetzt werden (vs. in ihnen versauern)
    • Wie arbeiten Mitarbeiter und Kunden zusammen?
  • Dynamik
    • 3 Monate Ist-Analyse um zu ermitteln, wie bislang gearbeitet wird, 3 Monate für die Konzeption und Umsetzung der Änderungen, 3 Monate Anlaufzeit für den neuen Prozess? Es wird Kunden geben, die dann keine Kunden mehr sind.

Zu vielen dieser Themen haben wir auf diesem Blog in den letzten Jahren unsere Meinung geäußert. Surfen Sie doch einfach durch unsere Beiträge und schauen Sie im Process TestLab vorbei um zu erfahren, wie wir Ihnen bei diesen Herausforderungen helfen können.

Links:

[1] Der Blogbeitrag von Connie Moore

[2] taraneon Umfrageergebnis: Was wissen wir über unsere Prozesse?

[3] Ohne Kunden haben Sie nur den halben Prozess: Das Nescafe-Beispiel

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